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Feldlinien

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Faraday führte eine visuelle und intuitive Möglichkeit ein, elektrische Felder mithilfe sogenannter Feldlinien darzustellen. Anhand dieser Linien können wir uns vorstellen, wie das elektrische Feld verteilt ist und wo es im Raum um die elektrischen Ladungen wirkt.

Eine Feldlinie wird so definiert, dass ihre Richtung an jedem Punkt auf ihr tangential zur Richtung des an diesem Ort vorhandenen elektrischen Feldvektors verläuft. Dies bedeutet, dass eine positive Testladung, wenn sie sich unter der Wirkung des Feldes bewegen würde, dazu tendieren würde, sich in der durch diese Linien angezeigten Ausrichtung zu bewegen.

Die Dichte der Linien gibt auch Aufschluss über die Intensität des Feldes: Wo die Linien näher beieinander liegen, ist das Feld stärker, wo sie weiter voneinander entfernt erscheinen, ist das Feld schwächer. Darüber hinaus verlassen die Linien die positiven Ladungen und enden an den negativen Ladungen, wodurch die Struktur des elektrischen Feldes visuell dargestellt wird.

>Modell

ID:(1498, 'ky')


Feldlinien

Beschreibung

ID:(1498, 0)


gphysics.net - Dr. Willy H. Gerber
Palos Verdes, Costa de Corral, Chile