Radfahren
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Radfahren ist eine mechanisch angetriebene Sportart, bei der die Kraft des Tretens über die kinematische Kette des Fahrrads auf das Rad übertragen wird, das mit dem Boden interagiert. Die Kraftbilanz ist das zentrale Modell: Die Muskelkraft (P_Pedaling) muss die Summe aus aerodynamischer Kraft ( 90 % der Gesamtleistung bei 40 km/h), Gravitationskraft beim Aufstieg, Rollkraft und Trägheitskraft übersteigen. Die aerodynamische Position des Fahrers ist der wichtigste modifizierbare Faktor: Die Reduzierung des CDA (C_D × Fläche) von 0,35 auf 0,25 m² spart ~80 W bei 45 km/h. Der mechanische Wirkungsgrad des Tretens (_bike 9698 %) ist der höchste aller Fortbewegungssportarten. Eine optimale Trittfrequenz (~90100 U/min bei Rennradfahrern) minimiert neuromuskuläre Ermüdung. Die Laktatschwellenleistung (FTP) ist der am häufigsten verwendete Leistungsindikator: Es handelt sich um die durchschnittliche maximale nachhaltige Leistung über 60 Minuten. Beim Treten entstehen Tangentialkräfte in den Pedalen, die je nach Übersetzungsverhältnis (Platte/Ritzel) im Kettenrad in Drehmoment umgewandelt werden.
ID:('ky', 495)
Palos Verdes, Costa de Corral, Chile
