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Biologische Diagnose

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Die biologische Diagnose bewertet den Zustand des oralen mikrobiellen Ökosystems und die Immunantwort des Wirts. Zu den Methoden gehören: mikrobiologische Kultur (Anzahl von S. mutans und Lactobacillus für Kariesrisiko; parodontale Krankheitserreger für parodontales Risiko), Echtzeit-PCR zum Nachweis und zur Quantifizierung spezifischer Bakterienarten, Analyse der Zahnfleischspaltflüssigkeit (GCF) auf Entzündungsmarker (IL-1, TNF-, PGE, Metalloproteinasen MMP-8), Messung der Leukozytenaktivität und Nachweis von Antikörpern. Die gesamte Bakterienbelastung des Biofilms folgt einer veränderten logistischen Wachstumskinetik; Die sequentielle Analyse des Mikrobioms (16S-rRNA) identifiziert das Dysbioseprofil. Das RANKL/OPG-Verhältnis im GCF sagt eine parodontale destruktive Aktivität voraus. Kommerzielle Tests (CRT-Bakterien, Dentocult) ermöglichen eine halbquantitative Abschätzung des Speichelspiegels von S. mutans und Lactobacillus. Gemessene Variablen: KBE/ml von S. mutans und Lactobacillus, [IL-1], [MMP-8], [RANKL]/[OPG]. Ermittelte Werte: biologisches Risikoniveau, Dysbiose-Index, Schweregrad der Entzündung.

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Biologische Diagnose

Beschreibung

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gphysics.net - Dr. Willy H. Gerber
Palos Verdes, Costa de Corral, Chile