Mechanische Diagnose
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Die mechanische Diagnose bewertet das biomechanische Verhalten des Kausystems: die Verteilung okklusaler Belastungen, Zahnbeweglichkeit, Muskelkräfte und Gelenkdrücke. Die wichtigsten Instrumente sind: Okklusionsregistrierung mit Gelenkpapier (das Kontakte und deren Intensität anhand der Größe der Markierung identifiziert), der T-Scan III (digitales System, das die relative Stärke und zeitliche Verteilung von Okklusionskontakten in Echtzeit misst), das Parodontometer (das die Zahnbeweglichkeit unter einer Standardkraft quantitativ misst), Elektromyographie (EMG) der Kaumuskulatur (das die Muskelaktivität beim Kauen, Zusammenpressen und Knirschen misst) und die Bissanalyse mit Kraftsensoren. Das biomechanische Modell des Unterkieferhebels ermöglicht die Berechnung der Reaktionskraft im Kiefergelenk und der Lastverteilung zwischen den Zähnen aus der Muskelgeometrie und den erfassten Bisskräften. Messgrößen: Bisskraft, Zahnbeweglichkeit, EMG-Signal. Ermittelte Werte: okklusale Verteilung, Gelenkdrehmomente, mechanischer Sicherheitsfaktor.
ID:('ky', 273)
Palos Verdes, Costa de Corral, Chile
