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A4 Multiple Sklerose (Demyelinisierung)

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Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, die die Myelinscheide der Axone des Zentralnervensystems angreift und die im Kabelmodell von E03 und in der Myelinisierungskurve von E14 definierten Leitungsparameter direkt verändert. Eine schwankende Immunaktivität führt zu Episoden aktiver Demyelinisierung, die sich mit teilweiser Remyelinisierung abwechseln, was zu dem charakteristischen klinischen Muster von Schüben und Remissionen führt. Der Verlust von Myelin verringert die Geschwindigkeit der Saltatoriumsleitung und erhöht die effektive Kapazität der Axonmembran, wodurch der Sicherheitsfaktor der Ausbreitung (definiert in E03) sinkt. Wenn dieser Faktor unter eins fällt, kommt es zu einer Leitungsblockade. Axonale Schäden, die sich im Laufe der Zeit ansammeln, führen zu einer fortschreitenden klinischen Behinderung, die hier anhand einer EDSS-Skala näherungsweise ermittelt wird.

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gphysics.net - Dr. Willy H. Gerber
Palos Verdes, Costa de Corral, Chile