A6 Extreme Umgebung
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A6 modelliert die Reaktion des Flugsystems, wenn die Flüssigkeitsbedingungen (E8) den Bereich verlassen, für den die Art physiologisch und aerodynamisch optimiert ist. Die Hauptszenarien sind drei: extreme Höhe (geringe Luftdichte, Hypoxie), Sturm (starke Turbulenzen, Abwinde, Seitenwind) und starke Hitze (Dehydrierung, erhöhte Blutviskosität). Bei allen ist der zentrale physikalische Mechanismus derselbe: Die verfügbare aerodynamische Leistung und/oder der erzeugte Auftrieb ändern sich aufgrund von Ursachen außerhalb des Vogels und erzwingen Anpassungen der Geschwindigkeit, des Anstellwinkels oder der Flugbahn, die Energiekosten verursachen. Anders als bei den Modellen A1A5 liegt die Anomalie hier nicht beim Vogel, sondern in seiner Umgebung, was bedeutet, dass dasselbe gesunde Individuum außer Gefecht gesetzt werden kann, wenn die Umgebung bestimmte Schwellenwerte überschreitet. Das Modell ist besonders relevant für Zugvögel in großen Höhen (Streifengans, transpyrenäische Vögel) und zur Bewertung der Auswirkungen extremer Wetterereignisse auf Massenmigrationen.
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