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O6 Schwerpunktoptimierung

Thema

Die Endposition und Flugbahn des Körperschwerpunkts des Athleten – genau derselbe Körperschwerpunkt, der auch in einem anderen Modell dieses Systems ermittelt wurde – bestimmen im Allgemeinen sein Gesamtverhalten als komplettes mechanisches System. Die Optimierung dieses Körperschwerpunkts bedeutet daher, seine Höhe, Geschwindigkeit und Endflugbahn so zu steuern, dass die Leistung des Athleten in der jeweiligen Sportart maximiert wird.

Beim Weitsprung bestimmen der Absprungwinkel und die Absprunghöhe des Körperschwerpunkts die Sprungweite des Athleten – dieselbe Weite, die in einem anderen Modell dieses Systems auf Basis der Absprunggeschwindigkeit des Körperschwerpunkts ermittelt wurde. Eine Annäherung des Absprungwinkels des Körperschwerpunkts an seinen optimalen Wert führt zu einer größeren Sprungweite.

Dies bedeutet, dass auch die Sprungweite insgesamt größer ist. Beim Hochsprung kann derselbe Athlet die Latte überqueren, während sein Körperschwerpunkt unterhalb der Latte verläuft. Folglich beschreibt der Körper des Athleten einen Bogen um diesen Körperschwerpunkt, der unterhalb der Latte bleibt. Diese Umstrukturierung der Körpersegmente um einen Körperschwerpunkt führt zu einem anderen Modell für dieses System. Die weitere Krümmung des Körpers des Athleten um diesen Schwerpunkt führt zu einer höheren Endhöhe der übersprungenen Latte, selbst ohne dass der Schwerpunkt diese überschreiten muss.

Während eines Laufs desselben Athleten reduziert die Begrenzung dieser finalen vertikalen Schwerpunktauslenkung die an dieser Auslenkung verrichtete Gravitationsarbeit und etabliert so ein anderes Modell für dieses System. Die weitere Reduzierung dieser vertikalen Schwerpunktauslenkung bedeutet, dass die finale Gravitationsarbeit des Rennens folglich noch geringer ist, was die Gesamteffizienz des Athleten verbessert.

Bei einem Richtungswechsel reduziert der tiefer liegende Schwerpunkt des Athleten sein effektives Trägheitsmoment für die Drehung – dasselbe Trägheitsmoment, das bereits durch ein anderes Modell dieses Systems mittels seines eigenen Theorems ermittelt wurde. Die finale Neigung des Schwerpunkts zur Kurveninnenseite kompensiert wiederum die auf den Athleten während der Kurve wirkende Zentrifugalkraft. Die weitere Absenkung des Körperschwerpunkts des Athleten während dieses Richtungswechsels führt dazu, dass die finale Winkelgeschwindigkeit der Drehung für den Athleten folglich noch größer ist.

Daher ist es für diesen Athleten in diesem Modell mit seiner Ausgangsposition und -bahn des Körperschwerpunkts unerlässlich, diesen Körperschwerpunkt in seinen Übungen, insbesondere bei den Abgängen an den Geräten, mit außerordentlicher Präzision zu kontrollieren. Sowohl dieses Modell des umgekehrten Pendels, das ein weiteres Modell dieses Systems für das Gehen darstellt, als auch dieses Feder-Masse-Modell, das ein anderes Modell dieses Systems für das Laufen darstellt, haben folglich denselben Körperschwerpunkt als fundamentalen Endzustand. Die Fähigkeit des Athleten, die finale Bahn dieses Körperschwerpunkts in jeder dieser sportlichen Aufgaben mit noch größerer Präzision zu kontrollieren, führt dazu, dass sich das Gesamtverhalten des Athleten als mechanisches System seinem spezifischen Optimum noch weiter annähert.

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