O5 Kontaktoptimierung
Thema
Dieser Kontakt des Athleten mit dem Boden oder seiner Ausrüstung stellt im Allgemeinen den letzten Moment dar, in dem er seinen Impuls durch eine äußere Kraft verändern kann – genau die gleiche Beziehung zwischen Impuls und Bewegungsänderung, die bereits in einem anderen Modell dieser Reihe beschrieben wurde. Innerhalb eines Rennens minimiert dieser optimale Kontakt die in einem anderen Modell dieser Reihe beschriebenen Kollisionsverluste und maximiert den finalen horizontalen Vortrieb des Athleten.
Derselbe Kontaktpunkt des Fußes des Athleten in Bezug auf seinen Körperschwerpunkt, derselbe horizontale Abstand zwischen ihnen, bestimmt, ob ein erhebliches Bremsmoment entsteht, wenn der Fuß zuerst mit der Ferse aufsetzt, oder ob ein minimales Bremsmoment entsteht, wenn der Fuß zuerst mit dem Mittelfuß oder Vorfuß aufsetzt. Die Tatsache, dass der Kontaktpunkt dieses Fußes relativ zum Körperschwerpunkt noch weiter vorne liegt, bedeutet folglich, dass das finale Bremsmoment auf diesen Athleten noch größer ist.
Der Endwinkel dieser Bodenreaktionskraft, den ein anderes Modell dieses Systems in Bezug auf die Vertikale während dieser speziellen Vortriebsphase des Bodenkontakts ermittelt, bestimmt wiederum die Endausrichtung des Vortriebs des Athleten. Die Tatsache, dass dieser Winkel der Reaktionskraft während dieser Vortriebsphase noch weiter nach vorne geneigt ist, führt folglich zu einer noch größeren horizontalen Komponente des Vortriebs, was dem Athleten zugutekommt.
Diese optimale Kontaktzeit hängt jedoch von der Endgeschwindigkeit des Athleten ab: Je höher die Geschwindigkeit, desto kürzer die verfügbare Kontaktzeit – genau dieselbe Beziehung zwischen Kontaktzeit und Geschwindigkeit, die ein anderes Modell dieses Systems für den Übergang zwischen Bewegungsmodi herstellt. Die weitere Reduzierung dieser verfügbaren Kontaktzeit erfordert vom Athleten folglich sowohl eine deutlich höhere Steifigkeit im Bein – dieselbe Steifigkeit, die bereits in einem anderen Modell dieses Systems ermittelt wurde – als auch eine wesentlich größere Fähigkeit, diese Kraft deutlich schneller zu erzeugen.
Beim Sprung dieses Athleten muss derselbe Kraftkontakt den maximal möglichen vertikalen Nettoimpuls innerhalb derselben minimalen verfügbaren Zeit erzeugen – denselben Nettoimpuls, der in einem anderen Modell dieses Systems bereits als die finale Impulsänderung des Massenschwerpunkts ermittelt wurde. Die Fähigkeit des Athleten, diese Kraftzeit weiter zu verkürzen, ohne die gleiche finale vertikale Kraft zu verlieren, führt zu einer noch größeren Sprunghöhe.
Dieses Modell mit seinem einzigen Kontaktpunkt stellt daher sicher, dass bei einem einzigen Ballkontakt durch diesen Athleten der Auftreffpunkt auf der Balloberfläche sowohl die finale Flugrichtung als auch den Spin und die finale Austrittsgeschwindigkeit des Balls bestimmt – exakt dieselbe Austrittsgeschwindigkeit, die in einem anderen Modell dieses Systems mithilfe des Restitutionskoeffizienten ermittelt wurde. Die Tatsache, dass dieser Auftreffpunkt noch weiter vom geometrischen Mittelpunkt des Balls entfernt liegt, führt zu einem noch größeren finalen Spin und somit zu einer geringeren finalen Austrittsgeschwindigkeit.
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