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D12 Effizienz

Thema

Diese Effizienzbewertung quantifiziert im Allgemeinen das Verhältnis zwischen der vom Athleten erzeugten nutzbaren mechanischen Energie und der zu ihrer Erzeugung verbrauchten metabolischen Energie – genauer gesagt, die mechanische Endenergie des Körperschwerpunkts, wie sie in einem anderen Modell dieses Systems ermittelt wurde.

Diese Effizienz wird als Bruttoeffizienz berechnet, wenn der Grundumsatz des Athleten im Nenner dieses Verhältnisses berücksichtigt wird, oder als Nettoeffizienz, wenn der Grundumsatz nicht berücksichtigt wird. Wird der Grundumsatz des Athleten nicht im Nenner berücksichtigt, ergibt sich eine Nettoeffizienz, die sogar höher ist als die entsprechende Bruttoeffizienz.

Die Transportkosten des Athleten hingegen normalisieren seinen Energieverbrauch anhand der zurückgelegten Strecke und seiner Körpermasse und stellen somit die am häufigsten verwendete Kennzahl für den Vergleich der Bewegungsökonomie zwischen zwei verschiedenen Personen oder zwischen zwei verschiedenen Sportarten dar.

Der Sauerstoffverbrauch dieses Athleten wird indirekt mithilfe eines Ergospirometers gemessen. Sowohl der Sauerstoffverbrauch als auch die Kohlendioxidproduktion des Athleten werden über das Energieäquivalent von Sauerstoff in den finalen Energieverbrauch umgerechnet. Dieser Wert variiert mit dem respiratorischen Quotienten des Athleten. Dieselbe Laufökonomie führt zu genau demselben Sauerstoffverbrauch, gemessen bei konstanter submaximaler Geschwindigkeit.

Daher ergibt dieses Modell mit seinem anfänglichen Verhältnis zwischen nutzbarer mechanischer Energie und metabolischem Energieverbrauch beim Radfahren eine außergewöhnlich hohe Endeffizienz, dank der minimalen mechanischen Verluste des Geräts. Beim Schwimmen ist sie jedoch deutlich geringer, eben aufgrund des zusätzlichen hydrodynamischen Widerstands, den der Athlet im Wasser überwinden muss. Basierend auf demselben Sauerstoffverbrauch, derselben Kohlendioxidproduktion, der Geschwindigkeit des Athleten, derselben Bodenreaktionskraft und derselben Kinematik, die bereits von den anderen Modellen dieser Reihe ermittelt wurden, bestimmt diese Diagnose folglich sowohl dieselben Transportkosten als auch dieselbe Laufökonomie und dieselbe Endeffizienz, mit der dieses Modell eröffnet wurde.

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