Benützer:

Muskelaktivität (EMG)

Storyboard

Die Elektromyographie (EMG) erfasst die elektrische Aktivität des Muskels als Summe der Aktionspotentiale der aktiven motorischen Einheiten. Oberflächenelektroden (sEMG) erfassen das Signal oberflächlicher Muskeln bei 10002000 Hz. Die Standardverarbeitung umfasst: Vollwellengleichrichtung, Bandpassfilterung (20500 Hz für sEMG) und Glättung (gleitender RMS- oder Hüllkurvenfilter). Die Normalisierung in Bezug auf die maximale freiwillige Kontraktion (MVC%) ermöglicht einen Vergleich zwischen Probanden und Muskeln. Der Onset (Beginn der Muskelaktivierung) bestimmt die Erwartungszeit vor dem Aufprall. Die Koaktivierung quantifiziert die gleichzeitige Aktivierung von Agonisten und Antagonisten. Die sEMG-Kraft-Beziehung ist in isometrischen Muskeln annähernd linear, variiert jedoch mit Geschwindigkeit und Länge. Messgrößen: EMG-Rohsignal in µV. Ermittelte Werte: Aktivierungsgrad (MVC%), Beginn, Dauer der Aktivierung, Koaktivierung, zeitliches Muster der Muskelaktivierung.

>Modell

ID:('ky', 485)


Muskelaktivität (EMG)

Beschreibung

ID:(0, 485)


gphysics.net - Dr. Willy H. Gerber
Palos Verdes, Costa de Corral, Chile