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Übertragung - Sehnen

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Sehnen übertragen die Muskelkraft auf das Skelett. Es handelt sich nicht um starre Kabel: Sie haben ein nichtlineares viskoelastisches Verhalten mit einem anfänglichen Bereich geringer Steifheit (Zehenbereich, in dem die wellenförmigen Kollagenfasern gedehnt werden), gefolgt von einem linearen Bereich (elastischer Bereich) und schließlich einem Bruch. Die K_T-Sehnensteifheit (N/mm) ist in der Sportbiomechanik von entscheidender Bedeutung: Steifere Sehnen übertragen die Kraft schneller (größere Gelenk-RFD), speichern aber weniger elastische Energie; Elastischere Sehnen wirken als Federn und geben bei jedem Schritt Energie zurück (Achillessehne speichert bei Läufern etwa 35 J pro Schritt). Der Elastizitätsmodul von Sehnenkollagen beträgt ~1,5 GPa. Die Spannung auf die Achillessehne kann bei einem Sprung das 9-fache des Körpergewichts erreichen. Das rheologische Modell Kelvin-Voigt (Parallelfeder mit Dämpfer) oder Maxwell (Serie) beschreibt viskoelastisches Verhalten: Hysterese im Belastungs-Entlastungs-Zyklus zeigt Energieverlust an (~10 % bei gesunder Sehne).

>Modell

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Übertragung - Sehnen

Beschreibung

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gphysics.net - Dr. Willy H. Gerber
Palos Verdes, Costa de Corral, Chile